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Interview mit Sascha Nensel

Juli 2014

 

Redaktion: Warum haben Sie diese Akademie ins Leben gerufen?

 

Sascha Nensel: Ich hatte schon lange Zeit diese Vision eine Akademie zu gründen um junge Talente auf ihrem Weg zum Tennisprofi zu unterstützen. Nun habe ich in meiner Region vertrauensvolle Partner gefunden, welche voll hinter mir stehen und meine Idee mit leben. Auch meine Erfahrungen mit meiner aktuellen Spielern Julia Görges sowohl anderen Spielern gaben mir diesen Anstoss. Sie sind sehr gute Spieler mit bereits großen Erfolgen. Ich hätte sie allerdings gerne schon in Jugendjahren betreut, denn dann wären sie sicher in einigen Bereichen wesentlich weiter.

 

Redaktion: Was sind Ihre konkreten Ziele?

 

Sascha Nensel: Das Ziel ist, den Spielerinnen und Spielern die mentale, taktische, spielerische und athletische Stärke für eine erfolgreiche Profikarriere zu vermitteln.

 

Redaktion: Wie sehen Sie Ihre Aufgaben innerhalb der Akademie trotz Ihres Tourjobs?

 

Sascha Nensel: Ich werde jede einzelne Spielerin und jeden einzelnen Spieler beobachten, einschätzen und das persönliche Trainingsprogramm erstellen und natürlich auch viele Tage und Wochen mit ihnen trainieren und arbeiten.


Redaktion: Kann denn jeder Spieler die Akademie besuchen?

 

Sascha Nensel: Nein definitiv nicht! Wir arbeiten nur mit Spielerinnen und Spielern von denen wir überzeugt sind, dass sie diesen schweren Weg gehen können.

 

Redaktion: Wer ist Ihr Trainer in der Akademie?

 

Sascha Nensel: Ich habe mit Artjom Agamov den Trainer gefunden den ich gesucht habe. Er ist jung, brennt für die Sache. Er ist selbst ein sehr guter Spieler und liebt und lebt die Arbeit. Er hat auch schon einige Einheiten mit Julia und Tobias absolviert und mich bei den Turnieren in Halle und Hamburg begleitet. Er ist ein Glücksfall für diese Akademie. Ich vertraue ihm zu 100 Prozent!

 

Redaktion: Was unterscheidet Sie von anderen Akademien?

 

Sascha Nensel: Das kann ich nicht beurteilen, da wir nur auf uns schauen und unseren eigenen Weg gehen wollen. Aber sicherlich die beabsichtigte geringe Anzahl an Festschülern.

 

Redaktion: Konkurrenzgedanken?

 

Sascha Nensel: Nein, überhaupt nicht. Sicherlich wird auch anderswo nach besten Absichten trainiert. Das ist auch gut, denn es sollte immer um den Sport gehen.

 

Redaktion: Zusammenarbeit mit anderen Akademien ausgeschlossen?

 

Sascha Nensel: Nein, eine Zusammenarbeit im Sinne des Spielers ist immer möglich.

In welcher Form auch immer.

 

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